Vertbaudet

Vorhänge

In früheren Zeiten waren Vorhänge an den Fenstern noch nicht üblich, statt dessen zog man es vor, das Bett mit einem Vorhang zu verhüllen, um so etwas Intimsphäre und Zugluftschutz zu ermöglichen. Zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert verbreitet sich so der aus dem Niederdeutschen und Niederländischen stammende Begriff „gordijne“, Bettvorhang, aus der sich das heute gebräuchliche Gardine ableitet. Vorhänge werden heute immer noch verwendet, um aus einem Bett ein Himmelbett zu machen, allerdings werden sie heute doch vorbereiteter an den Fenstern angebracht.

Modische Trends und Einflüsse
Heute sind Gardinen in der Regel aus einem dünnen Stoff aus den Naturfasern Leinen, Baumwolle oder Seide hergestellt, wobei auch Kunstfasern mittlerweile immer mehr Verbreitung finden, da sie günstiger herzustellen und einfacher zu verarbeiten sind. Es ist letztendlich eine Frage des Anspruchs und Geldbeutels, aus welchem Material man seine Fensterkleider wählt. Die Mode hat natürlich auch vor dem Vorhang nicht Halt gemacht, mal wurden unifarbene oder reinweiße Vorhänge bevorzugt, dann wieder gemusterte mit großen Farbflächen, Rollos statt Gardinen, Häkel- oder Klöppelgardinen, erlaubt ist, was gefällt.

Der Zahn der Zeit
Wichtig ist eine regelmäßige Reinigung der Gardinen, besonders dann, wenn Sie in Ihrer Wohnung rauchen. Bei weißen Vorhängen kann man dann eine zunehmende Vergilbung erkennen, einen Schleier, der aufgrund von feinen Ablagerungen auf dem Stoff entsteht. Daher sollten Sie die Gardinen mindestens einmal im Jahr abnehmen und in der Maschine waschen, bei weißen Vorhängen können Sie auch etwas Bleiche beigeben, farbige Vorhänge sollten Sie unbedingt farbrein waschen, da ein Ausfärben nicht auszuschließen ist.

Vorhänge kaufen